26 2 / 2012

Sonntagnachmittag. Es sind offiziell Semesterferien und alle Klausuren geschrieben, also alle die ich schreiben wollte. Dazu Langeweile. 

Dabei habe ich gerade die 41 Fragen vom Lese-Leuchtturm entdeckt und packe sie hier nun mal als Lückenfüller in mein Blog. Mit eigenen Antworten natürlich!

1.) Wo ist dein Handy? Schreibtisch
2.) Dein Partner? Wer?
3.) Deine Haare? Blond!
4.) Deine Mama? Fragt bei Amazon nach der Kundentoilette. Sonst die Beste!
5.) Dein Papa? Der Beste!
6.) Lieblingsgegenstand? iPhone
7.) Dein Traum von letzter Nacht? Verwirrend
8.) Dein Lieblingsgetränk? Coca-Cola
9.) Dein Traumauto? Hauptsache es fährt. (Cayenne oder Scirocco gehen aber auch)
10.) Der Raum in dem du dich befindest? Schlafzimmer
11.) Dein(e) Ex? Wer ist das?
12.) Deine Angst? Freunde und Familie zu verlieren.
13.) Was möchtest du in 10 Jahren sein? Am Leben
14.) Mit wem verbrachtest du den gestrigen Abend? Freunden
15.) Was bist du nicht? Nett :P
16.) Das letzte was du getan hast? Getwittert
17.) Was trägst du? Shirt
18.) Dein Lieblingsbuch? Fahrenheit 451
19.) Das letzte was du gegessen hast? Seit 12 Stunden nichts. Davor mal Chips.
20.) Dein Leben? Komisch, verwirred, aber toll! :)
21.) Deine Stimmung? Taio Cruz und Flo Rida können ein Lied davon singen. 
22.) Deine Freunde? Sind homosexuell. 
23.) Woran denkst du gerade? Vancouver
24.) Was machst du gerade? sitzen
25.) Dein Sommer? Der beste meines Lebens.
26.) Was läuft in deinem Tv? Serien. 
27.) Wann hast du das letzte Mal gelacht? Gerade
28.) Geweint? Länger her. 
29.) Schule? Been there. Done that.
30.) Was hörst du gerade? Kettcar
31.) Liebste Wochenendbeschäftigung? Freunde besuchen
32.) Traumjob? Hab keinen. 
33.) Dein Computer? Lüftet laut. 
34.) Außerhalb deines Fensters? Schafe. 
35.) Bier? Krombacher & Becks. 
36.) Mexikanisches Essen? Yup
37.) Winter? Schnee!
38.) Religion? Die mit dem Papst.
39.) Urlaub? Vancouver und Banff. 
40.) Auf deinem Bett? Niemand. 
41.) Liebe? Verwirrend. 

30 1 / 2012

Die wohl beste Entscheidung meines Lebens war eine Entscheidung, die ich von einer auf die andere Sekunde getroffen habe und sie hat in gewisser Weise mein Leben verändert.

Aber wie kam es dazu? Am 15. Dezember 2010, war ich bei einer Freundin, die gerade Geburtstag hatte. Eigentlich ein schöner Tag und in der Vorweihnachtszeit sind eigentlich auch alle Menschen glücklich nur ein bisschen gestresst, weil sie vor lauter Auswahl nicht wissen, was sie ihren Liebsten unnützes und überflüssiges schenken sollen. Ich studierte zu diesem Zeitpunkt seit etwa 2 Monaten Bioinformatik und Genomforschung in Bielefeld, warum weiß ich heute nicht mehr so genau, ich glaube ich habe damals unter allen Studiengängen gelost, die irgendwas mit Bio im Titel hatten und cool klangen. Eigentlich bestand mein Leben zu diesem Zeitpunkt nur daraus früh aufzustehen, durch Eiseskälte mit dem Fahrrad zum Bahnhof zu fahren, sich dann 1 1/2 Stunden in einen Zug zu setzen, der in quasi Schrittgeschwindigkeit durch Kuhwiesen fährt, um passend zum Sonnenaufgang in die künstlich beleuchteten Hörsäle der Uni Bielefeld zu verschwinden um dort mit Mathe und ekeligen Programmiersprachen bis kurz vor Sonnenuntergang gequält zu werden. Zwei Stunden später kommt man dann bei völliger Dunkelheit wieder nach Hause um sich erneut mit Mathe und Informatik zu beschäftigen. Der von mit geliebte Bioanteil im Studium war verschwindend gering, man hatte mir wohl vorher vergessen zu sagen, dass man eigentlich nur Informatik und Mathematik studiert. Mein Leben war wie das Wetter zu dieser Zeit: trist und grau.

So auch an jenem 15. Dezember. Nachdem wir jedoch per Skype mit einer Freundin in Nicaragua unterhalten haben, die wiedermal völlig begeistert von ihrem Auslandsaufenthalt berichtete, traf ich jene wegweisende Entscheidung: Studium abbrechen und ab nach Kanada. Zack, und so einfach geht das manchmal. Ich hatte vorher zwar schon mal kurz überlegt wegzugehen, aber weiter als “ja, könnte man mal machen, ist bestimmt cool”, bin ich nicht gekommen. So bestellte ich direkt an dem Abend noch zwei Bücher über Work & Travel. Am nächsten Tag berichtete ich meinen Eltern von meiner Entscheidung, die diese auch nach einem längeren Gespräch mit guten Argumenten meinerseits nachvollziehen konnten. 

Über Weihnachten recherchierte ich wie was alles zu beachten ist und wie man die Reise am besten organisiert. Ich entschied mich für einen Organisation, da ich das ganze alleine in Angriff nehmen wollte, mir so aber gerade am Anfang immer noch etwas Unterstützung zur Seite stand und es auch nicht wirklich viel teurer war, als alles selbst zu buchen. Also habe ich meinen Work & Travel-Trip einfach online wie einen normale Paulschalreise nach Malle gebucht. Dann nur noch das Visum bei der kanadischen Botschaft beantragen und warten. Lange warten. Letztendlich scheint ihnen mein Gesicht auf dem Antragsboden mit den dazugesteckten 130€ Bestechungs Bearbeitungsgebühr doch gefallen zu haben, so dass sie mir ein zerknittertes Blatt zu schickten, das ich angeblich am Flughafen gegen ein Visum eintauschen könne. 

Aber warum eigentlich Kanada?

Diese Frage habe ich drölf Dutzend mal gehört. Die Antwort ist relativ einfach: Es gibt 2 1/2 gute Länder um Work & Travel zu machen: Kanada, Australien und Neuseeland. Die letzten beiden finde ich auch sehr interessant, allerdings mag nicht wirklich die Hitze dort. Und was verbindet man mit Kanada? Richtig, Schnee und Eis. Und Hockey, also Eishockey. Also war die Entscheidung gefallen.

Nach 6 Wochen harter Arbeit (tausende Lieferscheine einscannen und bearbeiten) um sich das Startkapital zu finanzieren, zwei Abschiedsparty, auf denen meine Freunde trauriger waren als ich, war es dann endlich zu weit: Ich stand am 16. März in der Schlange zur Sicherheitskontrolle am Flughafen Hannover und verabschiedete mich von meinen Eltern. Auf dem Flug nach Frankfurt kamen mir leichte Zweifel ob das ganze wirklich so eine gute Idee war. Ich verreise sehr gerne und Gefühle wie Heimweh oder so kenne ich nicht. Aber 6 Monate allein unterwegs zu sein, ist schon so eine Sache. Gerade wenn man nur weiß, dass man nur für die nächsten zwei Nächte ein Hostelzimmer gebucht hat und danach vollkommen auf sich allein gestellt ist und im schlimmsten Fall nach 3 Wochen ohne Arbeit unter einer Brücke in den Drogenvierteln von Vancouver schlafen muss. Aber spätestens, als ich am Gate in Frankfurt schon die ersten Leute der Organisation kennengelernt hatte, wusste ich, das mir 6 wundervolle Monate bevorstehen und quetsche mich frohen Mutes für 11 Stunden in das Flugzeug, das mich nach Vancouver bringen sollte.

Fortsetzung folgt!

23 1 / 2012

  1. Ich wurde an einem Samstag geboren
  2. Ich habe keinen zweiten Vornamen, weil meine Eltern ihren beide schrecklich finden
  3. Ich habe, abgesehen von 6 Monaten, mein ganzes Leben in Paderborn gewohnt
  4. In den 6 Monaten war ich in Kanada und habe dort hauptsächlich in Banff und Vancouver gelebt.
  5. Die Entscheidung dazu kam relativ spontan und war die beste meines Lebens
  6. Ich spreche fließend Deutsch und Englisch, hab das Latinum und habe Grundkenntnisse in Spanisch
  7. Meine Lieblingsfarbe ist blau
  8. Mein Lieblingsgetränk ist Coca-Cola (jap und nur die!) sowie Fruchtschorlen
  9. Am liebsten esse ich Nudelgerichte
  10. Filme kann ich mir fast nur im Kino anschauen, zu Hause habe ich zu viel Ablenkung
  11. Ich habe für ein Semester Bioinformatik und Genomforschung studiert, jetzt studiere ich Wirtschaftswissenschaften
  12. Richtig wütend werde ich, wenn andere Personen diskriminiert weren
  13. Zu Leuten die ich mag bin ich oft gemein und ziehe sie auf, zu Fremden jedoch meistens nett
  14. Früher war ich sehr schüchtern
  15. New York ist meine absolute Lieblingsstadt
  16. Ich habe früher im Verein Sportschießen gemacht
  17. Ich bin seit Mai 2007 bei Twitter, also schon sehr lange
  18. Ich bin abends eigentlich nie so müde, dass ich unbedingt ins Bett muss. Das bestimmt allein die Uhrzeit…
  19. Ich kann mich wirklich gut in fremden Städten orientieren und verlaufe mich fast nie
  20. Außerdem kann ich extrem gut Dinge recherchieren und planen
  21. Wenn ich mir ein Auto kaufen würde, dann eigentlich nur von VW, Audi, Porsche oder BMW
  22. Ich fahre sehr gern Fahrrad und finde es unglaublich praktisch
  23. Aufräumen ist eher nicht so mein Ding
  24. Ordnung halten hingegen schon, ich verlege so gut wie nie etwas
  25. Ich hatte bisher schon mehr als 10 Jobs
  26. Früher habe ich im Winter extrem gerne mit Lego gespielt und im Sommer eigentlich nur draußen
  27. Meine erste Spielekonsole war der N64, dann folgten GameCube, Wii und PS3
  28. Ich höre sehr genere Podcasts und Hörspiele/-bücher
  29. Am liebsten lese ich Sachbücher
  30. Ich gehe am Wochenende sehr gerne in Clubs oder auf Partys
  31. Bier mag ich übrigens nur aus Gläsern
  32. Wenn ich Geldscheine zähle, muss ich sie vorher erst alle mit der Vorderseite nach oben anordnen.
  33. Es gibt meiner Meinung nach kein Foto auf dem ich gut aussehe
  34. Ich habe keinen Spitznamen
  35. Ich bin oft sehr direkt und sage dann auch immer meine ehrliche Meinung
  36. Ich kann sehr gut lügen, und verarsche deshalb oft andere Leute
  37. Sonst bin ich aber wirklich nett und man kann sich auf mich verlassen
  38. Ich habe kein wirkliches Vorbild oder Leute an denen ich mich orientiere
  39. Ich mag es nicht, wenn andere unselbstständig sind
  40. Ich bin eigentlich immer pünktlich und bekomme eine Krise, wenn andere auch nur eine Minute zu spät sind
  41. Ich höre gerne Alternative und Indie-Rock
  42. Meine Lieblingsband sind Die Ärzte
  43. Ich gehe überhaupt nicht gerne Schwimmen
  44. Außerdem mag ich Hitze nicht, im Sommer ist es mir oft in Deutschland schon zu warm
  45. Ich trinke gerne Weißwein, Rotwein hingegen finde ich absolut widerlich 
  46. Ich habe gelernt sehr schnell zu lesen, dadurch übersehe ich aber oft Rechtschreibfhler
  47. Fast alle meiner außerschulischen Kenntnisse habe ich mir selbst beigebracht/angelesen
  48. Meine Augenfarbe war früher hellblau, dann dunkelblau und jetzt blau-grün-grau
  49. Schokolade mag ich nur in Verbindung mit Keks, Nutella geht aber immer
  50. Ich bin ein absoluter Fan von Serien